Park am Eifelwall

Im Spiegel der Zeit

Planung des Parks am Eifelwall in Köln, der Teil des Stadtentwicklungsprojekts „Parkstadt Süd“ ist.

Zwischen Luxemburger Straße und Rheinufer werden in den nächsten 10 bis 15 Jahren der Innere Grüngürtel vollendet und neue Quartiere zum Wohnen und Arbeiten entstehen. Der Park am Eifelwall ist der erste Schritt zur Realisierung der Gesamtplanung.

Die Parkanlage stellt das Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft dar: Als Zeitzeuge und Träger von archäologischen Schätzen aus der Römerzeit bis hin zur Neuzeit, als neuer Parkabschnitt zwischen denkmalgeschütztem Volksgarten und bestehendem Grüngürtel und als robustes räumliches Gerüst für eine Vielfalt an Funktionen und Nutzungen die dem Wandel der Zeit unterliegen.

Der Park greift das Erbe der Vergangenheit auf und fügt behutsam Neues hinzu. Als weithin sichtbare Metapher für das Konstante in all den vorgefundenen Spuren der Vergänglichkeit befindet sich der „Spiegel der Zeit“ im Zentrum der Parkanlage: Eine bespielbare Wasserskulptur die bei Tage den Himmel und bei Nacht das Sternenbild des seit Jahrtausenden gleichen Anblicks der Atmosphäre spiegelt.

Mit dem Ziel ein robustes Parkgerüst für die Ansprüche und Wünsche der zukünftigen Nutzer zu schaffen greift die Planung vorhandene Strukturen auf, führt sie behutsam weiter und interpretiert sie neu. Die neue Gliederung erfolgt durch ein klares Raum- und Wegesystem, welches Halt und Orientierung bietet. Die Wegevernetzung erfolgt über drei Wegetypen: den Hauptweg, die Rahmenwege und die Verbindungswege. Sie definieren sich über Breite und Materialität und ermöglichen dem Nutzer so eine eindeutige Orientierung.

Detail Spiegel der Zeit

Juli 2017

„Grün im Spiegel der Zeit“

Konzept Park am Eifelwall


Park am Eifelwall
Ort Köln
Fläche: 53.000 m²
Auftraggeber: Stadt Köln
Leistungen: Wettbewerb 1. Preis
Objektplanung Freianlagen LP 1–9
Planung: 2017, seit 2019
Projektpartner: Sweco GmbH

Die Parkräume werden aus einem kleinräumigen Rahmen und einer weiten Lichtung geformt. So entstehen Weite und Dichte, Geborgenheit und Freiheit direkt neben einander. In Anlehnung an die charakteristischen Platanenalleen des Grüngürtels erhält der neue Park einen Baum-Hain, den „Entdeckerhain“ mit vielfältigen Nutzungen und raumprägender Prägnanz.

Das vielfältige Parkprogramm spiegelt die Bedürfnisse aller Alters- und Bevölkerungsgruppen wieder und lässt aufgrund seiner weitläufigen Lichtungen viel Raum für Fantasie bei der Nutzungsaneignung. Neben diesen Gemeinschaftsräumen sind vielfältige Spiel- und Sportnutzungen geplant.

Perspektive Tal der Talente
Detail Entdeckerhain
Lageplan Park am Eifelwall (Stand: Überarbeitung Wettbewerb)
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